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Blitzermarathon am 13. April 2026 – Deutschlandweit und im Rhein‑Neckar‑Kreis

  • Autorenbild: Andreas Schink
    Andreas Schink
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit



Am 13. April 2026 startete in Deutschland erneut die europaweite Speedweek, in deren Rahmen der erste Blitzermarathon des Jahres durchgeführt wurde. Die Aktion ist Teil einer groß angelegten Verkehrssicherheitskampagne, die von ROADPOL, dem europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk, koordiniert wird. Ziel ist es, Verkehrsteilnehmer für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren und Unfälle nachhaltig zu reduzieren.


Bundesweite Kontrollen zum Auftakt der Speedweek

Der 13. April markierte den Beginn einer Woche intensiver Geschwindigkeitsüberwachung in nahezu allen Bundesländern. Besonders im Fokus standen:

  • Unfallträchtige Strecken auf Autobahnen und Bundesstraßen

  • Innerortsbereiche in der Nähe von Schulen, Krankenhäusern und Baustellen

  • Regionen mit auffällig hohen Unfallzahlen

Die Polizei setzte dabei mobile und stationäre Messgeräte ein und kündigte an, die Kontrollen über den gesamten Tag hinweg durchzuführen.


Schwerpunkt Rhein‑Neckar‑Kreis

Auch der Rhein‑Neckar‑Kreis beteiligte sich am Blitzermarathon. Die Verkehrspolizei Mannheim koordinierte die Maßnahmen in Mannheim, Heidelberg und dem gesamten Kreisgebiet. Bereits aus früheren Jahren ist bekannt, dass die Region konsequent an solchen Aktionen teilnimmt und sämtliche verfügbaren Messgeräte einsetzt, um Temposünder zu erfassen.

Typische Kontrollschwerpunkte im Rhein‑Neckar‑Kreis:

  • Hauptverkehrsachsen wie B3, B37 und B38

  • Ortsdurchfahrten mit hoher Fußgängerfrequenz

  • Bereiche rund um Schulen und Kindergärten

  • Gefährdete Landstraßenabschnitte im Kraichgau und Odenwald

Die Polizei betonte erneut, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin eine der häufigsten Unfallursachen im Kreis sei. Bereits frühere Aktionen hatten gezeigt, dass tausende Verstöße an nur einem Tag festgestellt werden können.


Reaktionen und Bedeutung der Aktion

Der Blitzermarathon wird von vielen Verkehrsteilnehmern kritisch gesehen, doch die Behörden verweisen auf klare Erfolge: Die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße ist in den vergangenen Jahren rückläufig, und die Sensibilisierung für Tempolimits steigt.

Innenministerien und Polizeibehörden betonen, dass es nicht um „Abzocke“, sondern um Prävention geht. Jeder festgestellte Verstoß sei ein Hinweis darauf, dass weiterhin Handlungsbedarf bestehe.


Ausblick

Der Blitzermarathon am 13. April war nur der Auftakt: Der bundesweite Haupttag der Speedweek folgt am 15. April 2026, an dem nochmals deutlich mehr Messstellen aktiv sein werden. Auch der Rhein‑Neckar‑Kreis wird sich daran beteiligen und die Kontrollen weiter intensivieren.

 
 
 

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