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  • POL-MA: Heidelberg: Einbruch in Kirche - Zeugenaufruf

    07.04.2026 – 15:33 Polizeipräsidium Mannheim Heidelberg  (ots)   Zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen 21:30 Uhr am Samstag und 07:30 Uhr am Sonntag brach eine bislang unbekannte Täterschaft in eine Kirche in der Schützenstraße im Heidelberger Stadtteil Pfaffengrund ein. Nach ersten Ermittlungen gelangte die Täterschaft über ein aufgehebeltes Fenster im Untergeschoss in das Gemeindegebäude. Dort wurden mehrere Türen aufgehebelt und Schränke durchsucht. Auch in der eigentlichen Kirche suchte die Täterschaft nach Beute. Bislang ist unklar, was genau gestohlen wurde. Bei dem Einbruch entstand aber ein erheblicher Sachschaden. Der Polizeiposten Eppelheim übernahm die weiteren Ermittlungen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich dort unter der Telefonnummer 06221/ 766377 oder beim Polizeirevier Heidelberg-Süd unter der Telefonnummer 06221/ 3418-0 zu melden. Bild: google.map

  • POL-MA: Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis: Brand in Gemeinschaftsunterkunft

    07.04.2026 – 13:23 Polizeipräsidium Mannheim Rhein-Neckar-Kreis  (ots)   Am Sonntagabend, gegen 21:15 Uhr, geriet in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Brühler Straße in Hockenheim eine Matratze im Erdgeschoss in Brand. Das Gebäude wurde umgehend geräumt. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr Hockenheim, die mit 24 Einsatzkräften vor Ort war, konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Die rund 60 anwesenden Personen kamen nicht zu Schaden. Gegen 22:15 Uhr konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner das Gebäude wieder betreten. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Die Brandursache ist bislang ungeklärt und Gegenstand der Ermittlungen des Polizeireviers Hockenheim.  Präventionshinweise - So schützen Sie sich vor Bränden:    - Offenes Feuer vermeiden: Kerzen, Räucherstäbchen oder offene Flammen in Zimmern sind eine häufige Brandursache und sollten niemals unbeaufsichtigt brennen. - Nicht im Bett oder in der Nähe von Matratzen rauchen: Glimmende Zigaretten sind eine der häufigsten Ursachen für Matratzenbrände. - Elektrische Geräte sicher nutzen: Überladen Sie keine Steckdosen und lassen Sie Elektrogeräte wie Ladekabel oder Kochplatten nicht unbeaufsichtigt in Betrieb. - Rauchmelder retten Leben: Vergewissern Sie sich, dass in Ihrem Zimmer und auf den Fluren funktionstüchtige Rauchmelder vorhanden sind. Rauchmelder niemals entfernen oder deaktivieren. - Fluchtwege freihalten: Halten Sie Treppenhäuser und Flure stets frei von Gegenständen, damit im Notfall eine schnelle Evakuierung möglich ist. - Im Brandfall: Rufen Sie sofort den Notruf 112, verlassen Sie das Gebäude umgehend und informieren Sie alle weiteren Bewohnerinnen und Bewohner. KI-Symbolbild

  • POL-MA: Leimen/Rhein-Neckar-Kreis: Einbruch in Restaurant "Der Spanier" am Hallenbad - Zeugenaufruf

    07.04.2026 – 11:30 Polizeipräsidium Mannheim Rhein-Neckar-Kreis  (ots)   In der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 00:50 Uhr und 05:50 Uhr kam es in einem Restaurant im Peter-Disegna-Weg in Leimen zu einem Einbruch. Eine Mitarbeiterin hatte das Restaurant gegen 00:50 Uhr verlassen und kehrte um 05:50 Uhr zur Arbeit zurück. Dabei stellte sie fest, dass eine Fensterscheibe am Eingang eingeworfen worden war und das Fenster offenstand. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das Fenster mittels eines Steins eingeworfen, woraufhin die unbekannte Täterschaft durch das Fenster in das Restaurant einstieg und dieses auf demselben Weg wieder verließ. Im Inneren durchsuchte die Täterschaft das Restaurant sowie einen angrenzenden Hotelbereich. Ob Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen des Polizeipostens Leimen des Polizeireviers Wiesloch. Personen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 00:50 Uhr und 05:50 Uhr im Bereich des Peter-Disegna-Wegs verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen oder sonstige sachdienliche Hinweise mitteilen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Wiesloch unter der Telefonnummer 06222 5709-0 in Verbindung zu setzen.

  • POL-MA: Heidelberg: Räuberische Erpressung in Supermarkt - Zeugenaufruf

    07.04.2026 – 11:29 Polizeipräsidium Mannheim Heidelberg  (ots)   Am Samstag gegen 20:00 Uhr wurde ein 17-jähriger Mitarbeiter eines Supermarkts in der Freiburger Straße im Heidelberger Stadtteil Rohrbach Opfer einer schweren räuberischen Erpressung. Der Jugendliche war dabei, eine Geldkassette aus dem Kassenbereich in die Büroräumlichkeiten zu bringen, als er von einem unbekannten Täter von hinten an der linken Schulter gepackt und mit einem Messer bedroht wurde. Aufgrund der Bedrohung übergab er die Geldkassette mit einem Inhalt eines niedrigen vierstelligen Geldbetrages. Der Mitarbeiter blieb körperlich unverletzt. Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Freiburger Straße. Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben:    - männlich, - etwa 180 cm groß, - schwarz gekleidet, - maskiert. Das Fachdezernat für Eigentumskriminalität der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer hat am Samstag, 04. April 2026, gegen 20:00 Uhr, im Bereich der Freiburger Straße in Heidelberg-Rohrbach verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder kann Hinweise auf den Täter mitteilen? Hinweise werden an das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621 174-4444 erbeten. KI-Symbolbild

  • Am Mittwoch, dem 01.04.2026 kam es gegen 14:50 Uhr in der der Bergheimer Straße Heidelberg zu einem Ladendiebstahl

    bei dem ein 79-jähriger Mann Parfüm im Wert von ca. 100 Euro entwendet hatte.   Der 79-Jährige war zunächst aus dem Geschäft geflüchtet und konnte durch einen Mitarbeiter des Geschäftes verfolgt und kurze Zeit später festgehalten werden. Dagegen versuchte sich der 79-Jährige zu wehren, indem er dem Mitarbeiter mit der Faust ins Gesicht schlug.   Aufgrund der Meldung einer Zeugin, dass der Tatverdächtige bewaffnet gewesen sein soll, waren dort anfällig mehrere Streifenbesatzungen eingesetzt. Der Einsatz einer Waffe hat sich hier aber nicht bestätigt.

  • Umbauarbeiten vor dem Bauhaus – Verkehrsführung modernisiert und Infrastruktur erneuert

    Heidelberg.  Die umfangreichen Umbauarbeiten an der Straße vor dem Bauhaus schreiten sichtbar voran und markieren einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur im westlichen Stadtgebiet. Die Maßnahme, die seit mehreren Monaten läuft, soll sowohl die Verkehrssicherheit erhöhen als auch die Leistungsfähigkeit der Straße langfristig verbessern. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die vollständige Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Der bisher stark beanspruchte Straßenabschnitt wird in mehreren Bauphasen saniert, um den Verkehrsfluss möglichst aufrechtzuerhalten. Neben der neuen Asphaltdecke werden auch die Entwässerungssysteme überarbeitet, um die Straße besser gegen Starkregenereignisse zu schützen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Optimierung der Verkehrsführung. Durch neu angelegte Fahrspuren, klarere Markierungen und eine verbesserte Ampelschaltung soll der Bereich künftig deutlich übersichtlicher werden. Ziel ist es, sowohl den motorisierten Verkehr als auch Radfahrer und Fußgänger sicherer durch den stark frequentierten Abschnitt zu führen. Während der Bauzeit kommt es zu temporären Einschränkungen. Abschnitte der Straße werden abschnittsweise einspurig geführt, und Umleitungen sorgen dafür, dass der Verkehr dennoch fließen kann. Die Stadtverwaltung betont, dass die Arbeiten bewusst in Etappen erfolgen, um die Belastung für Anwohner, Gewerbetreibende und Pendler so gering wie möglich zu halten. Trotz der unvermeidbaren Einschränkungen wird das Projekt von vielen als notwendige Investition in die Zukunft gesehen. Der Bereich vor dem Bauhaus zählt zu den meistbefahrenen Zonen im westlichen Stadtgebiet und dient als wichtige Verbindung zwischen Wohngebieten, Gewerbestandorten und der Innenstadt. Mit der Modernisierung soll die Straße den steigenden Anforderungen der kommenden Jahre gerecht werden. Die Fertigstellung ist für die kommenden Monate vorgesehen. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, soll der gesamte Abschnitt nicht nur funktionaler, sondern auch optisch aufgewertet sein. Die Stadt rechnet damit, dass die neue Verkehrsführung zu einer deutlichen Entlastung im täglichen Verkehr beitragen wird.

  • Das Heinstein‑Werk in Heidelberg

    1. Ursprünge im 19. Jahrhundert: Vom Handwerk zur frühen Industrie Die Geschichte des Heinstein‑Werks beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts, als in Heidelberg ein kleiner Hafnerbetrieb entstand, der sich auf die Herstellung von Ofenkacheln und keramischen Bauteilen spezialisierte. Diese Art von Handwerk war in der Region traditionell verankert, da Kachelöfen in Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden weit verbreitet waren. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Gründerzeit wuchs auch der Bedarf an standardisierten, haltbaren und ästhetisch anspruchsvollen Keramikprodukten. Der Betrieb entwickelte sich schrittweise von einer handwerklichen Werkstatt zu einem Unternehmen mit industriellen Strukturen. Die Einführung neuer Brenntechniken und die zunehmende Mechanisierung ermöglichten größere Produktionsmengen und eine breitere Produktpalette. 2. Ausbau und Standortwechsel: Der Weg zur modernen Ofenfabrik Gegen Ende des 19. Jahrhunderts vergrößerte sich das Unternehmen mehrfach und verlegte seine Standorte innerhalb Heidelbergs. Diese Umzüge waren typisch für wachsende Betriebe der Zeit: Man suchte bessere Transportanbindungen, größere Grundstücke und modernere Produktionsmöglichkeiten. Ein entscheidender Schritt war der Bau eines neuen Fabrikkomplexes im frühen 20. Jahrhundert. Dieser entstand am heutigen Standort am Wieblinger Weg , in unmittelbarer Nähe zur Bahnlinie. Die Lage war bewusst gewählt, da der Eisenbahnanschluss den Transport schwerer Keramikprodukte erheblich erleichterte. Der neue Komplex bestand aus mehreren parallel angeordneten Produktionshallen, Brennöfen, Werkstätten und Verwaltungsbereichen. Die Architektur folgte dem funktionalen Stil der damaligen Industriezeit: Ziegelbauweise, große Fensterflächen, klare Linien und ein Fokus auf Effizienz. 3. Blütezeit zwischen den Weltkriegen: Innovation und Diversifizierung In den 1920er und 1930er Jahren erreichte das Unternehmen seine größte wirtschaftliche Bedeutung. Die Produktpalette wurde deutlich erweitert. Neben klassischen Kachelöfen entstanden nun auch: Sanitärkeramik wie Waschbecken und WC‑Becken dekorative Wand- und Fassadenelemente keramische Brunnen und Freilandobjekte Fliesenbilder und kunsthandwerkliche Serien Eine besondere Rolle spielte ein extrem widerstandsfähiger keramischer Werkstoff, der für hitzebeständige und langlebige Produkte genutzt wurde. Diese Materialqualität verschaffte dem Unternehmen einen guten Ruf weit über die Region hinaus. Gleichzeitig veränderte sich der Markt: Zentralheizungen verdrängten traditionelle Kachelöfen. Das Unternehmen reagierte mit neuen Designs, Wettbewerben und einer stärkeren Ausrichtung auf Sanitärprodukte. 4. Nachkriegszeit und Wandel der Industrie Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Werk ein wichtiger Arbeitgeber in Heidelberg. Die Produktion konzentrierte sich zunehmend auf Sanitärkeramik, da diese im Zuge des Wiederaufbaus stark nachgefragt wurde. Die Gebäude am Wieblinger Weg prägten über Jahrzehnte das Stadtbild am westlichen Eingang Heidelbergs. Mit dem Strukturwandel der deutschen Keramikindustrie ab den 1960er Jahren gerieten viele mittelständische Hersteller unter Druck. Größere Konzerne dominierten den Markt, und kleinere Werke mussten sich spezialisieren oder Kooperationen eingehen. 5. Übernahme, Stilllegung und Leerstand (spätes 20. Jahrhundert) In den späten 1970er Jahren wurde das Heinstein‑Werk von einem größeren Sanitärhersteller übernommen. Die Produktion lief noch bis in die 1990er Jahre weiter, wurde dann jedoch eingestellt. Gründe waren unter anderem: veränderte Marktbedingungen steigende internationale Konkurrenz hohe Modernisierungskosten für ältere Industrieanlagen Nach der Stilllegung stand das Werk mehrere Jahre leer. Trotz des Leerstands blieb der Gebäudekomplex weitgehend erhalten, da er als markantes Beispiel historischer Industriearchitektur galt. 6. Sanierung und neue Nutzung ab 2003 Zu Beginn der 2000er Jahre wurde das Gelände umfassend saniert und in ein modernes Wohn‑ und Gewerbeensemble umgewandelt. Dabei wurde bewusst darauf geachtet, den industriellen Charakter zu bewahren: Ziegelmauern und Fassaden wurden restauriert große Fensterflächen blieben erhalten die Struktur der Produktionshallen wurde in Lofts, Büros und Ateliers überführt der markante Schriftzug auf dem Dach wurde erneuert Das Heinstein‑Werk ist heute ein Beispiel für gelungene Revitalisierung historischer Industriegebäude . Es verbindet moderne Nutzung mit dem Charme der ursprünglichen Architektur. 7. Bedeutung heute: Industriekultur als Teil der Stadtidentität Heute gilt das Heinstein‑Werk als eines der wenigen weitgehend erhaltenen Industriedenkmale Heidelbergs. Es steht für: die Entwicklung vom Handwerk zur Industrie die Geschichte eines regional bedeutenden Keramikunternehmens den Wandel der Arbeitswelt im 19. und 20. Jahrhundert die erfolgreiche Umnutzung historischer Bausubstanz Der Komplex ist nicht nur architektonisch interessant, sondern auch ein Stück Stadtgeschichte, das die industrielle Vergangenheit Heidelbergs sichtbar macht. The Heinstein Works in Heidelberg – A Comprehensive Historical Report from Its Origins to the Present Day 1. Origins in the 19th Century: From Craftsmanship to Early Industry The story of the Heinstein Works begins in the mid‑1800s, when a small pottery and stove‑tile workshop was established in Heidelberg. At that time, tiled stoves were essential heating systems in homes and public buildings, and the region had a long tradition of ceramic craftsmanship. As Heidelberg grew and industrialization accelerated, the workshop expanded its capabilities. New firing methods, improved kiln technology, and the demand for standardized ceramic components gradually transformed the small craft business into a more structured manufacturing operation. This shift marked the beginning of the company’s industrial era. 2. Expansion and Relocation: The Path Toward a Modern Factory Toward the end of the 19th century, the company outgrew its original facilities. Several relocations within Heidelberg followed, each motivated by the need for more space, better logistics, and improved production conditions. A decisive milestone came in the early 20th century with the construction of a new factory complex at what is now Wieblinger Weg . The site was strategically chosen for its proximity to the railway line, which made the transport of heavy ceramic goods far more efficient. The new factory featured: multiple parallel production halls large gas‑fired kilns workshops and storage areas administrative offices a functional, brick‑based industrial architecture typical of the era This complex would later become known as the Heinstein‑Werk . 3. Peak Years Between the World Wars: Innovation and Diversification During the 1920s and 1930s, the company reached its greatest economic strength. The product range expanded significantly beyond traditional tiled stoves. The factory now produced: sanitary ceramics such as washbasins and toilet fixtures decorative wall and façade elements ceramic fountains and outdoor installations artistic tile panels and ornamental pieces A particularly durable ceramic material developed by the company became a hallmark of its production. Its heat resistance and longevity made it suitable for both functional and decorative applications. At the same time, the market was changing. Central heating systems increasingly replaced tiled stoves. The company responded with new designs, artistic competitions, and a stronger focus on sanitary products. 4. Post‑War Period: Stability and Industrial Change After the Second World War, the Heinstein Works remained an important employer in Heidelberg. The demand for sanitary ceramics grew rapidly during the reconstruction years, and the factory continued to play a significant role in the regional economy. Over the decades, however, the ceramic industry in Germany underwent major structural changes. Larger corporations dominated the market, while smaller and medium‑sized manufacturers faced rising competition and increasing modernization costs. 5. Acquisition, Shutdown, and Years of Vacancy In the late 1970s, the Heinstein Works was acquired by a larger sanitary‑ware manufacturer. Production continued for several more years but eventually ceased in the 1990s. The reasons included: shifting market conditions international competition the high cost of upgrading older industrial facilities After the shutdown, the factory stood vacant for an extended period. Despite this, the buildings remained largely intact and retained their characteristic industrial appearance. 6. Redevelopment and New Use from 2003 Onward In the early 2000s, the site underwent a comprehensive redevelopment. The goal was to preserve the industrial character while transforming the complex into a modern mixed‑use property. Key elements of the renovation included: restoration of the original brick façades preservation of large window structures conversion of production halls into lofts, offices, and studios renewal of the iconic rooftop lettering Today, the Heinstein Works stands as a successful example of adaptive reuse , where historical industrial architecture is integrated into contemporary urban life. 7. Present‑Day Significance: Industrial Heritage as Part of Heidelberg’s Identity The Heinstein Works is now recognized as one of Heidelberg’s few surviving industrial landmarks. Its significance lies in: illustrating the transition from craft to industry representing the history of a once‑important regional ceramics manufacturer documenting the evolution of working life in the 19th and 20th centuries demonstrating how historic industrial structures can be revitalized for modern use

  • POL-MA: Schriesheim/Rhein-Neckar-Kreis: Suche nach einer vermissten Person - Hubschrauber im Einsatz - PM 1 & 2

    06.04.2026 – 10:23 Polizeipräsidium Mannheim POL-MA: Schriesheim/Rhein-Neckar-Kreis: Suche nach einer vermissten Person - Hubschrauber im Einsatz - PM 2 Rhein-Neckar-Kreis  (ots)   Wie bereits berichtet wurde am Sonntagabend unter anderem mittels eines Polizeihubschraubers sowie eines Mantrailer-Hundes nach einer vermissten Person gesucht. Der Mann konnte am Montagmorgen wohlauf angetroffen werden. 05.04.2026 – 19:22 Polizeipräsidium Mannheim Schriesheim  (ots)   Derzeit suchen Polizeikräfte im Bereich Schriesheim nach einer vermissten Person, die sich eventuell in einer hilflosen Lage befindet. Im Einsatz befinden sich zudem ein Polizeihubschrauber sowie ein Mantrailer-Hund. Es wird nachberichtet. Symbolbild

  • Deutsch‑Amerikanisches Freundschaftsfest Heidelberg: Eine Erfolgsgeschichte von gelebter Partnerschaft und kultureller Vielfalt vom 14.-25. Mai 2026

    Heidelberg, Mai 2026  – Das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest zählt heute zu den beliebtesten Großveranstaltungen der Region Rhein‑Neckar. Was als kleines Volksfest im Patrick Henry Village begann, hat sich zu einem modernen, offenen Kulturereignis entwickelt, das jedes Jahr Zehntausende Besucher anzieht. Die Geschichte des Festes spiegelt die besondere Verbindung zwischen Heidelberg und den Vereinigten Staaten wider – eine Partnerschaft, die über Jahrzehnte gewachsen ist und bis heute lebendig bleibt. Ein Fest mit historischen Wurzeln Seinen Ursprung hat das Freundschaftsfest im ehemaligen Patrick Henry Village , der einst größten amerikanischen Wohnsiedlung Heidelbergs. In den 1970er‑Jahren entstand dort die Idee, ein gemeinsames Volksfest zu veranstalten, das die Nähe zwischen den stationierten US‑Familien und der Heidelberger Bevölkerung stärken sollte. Das damalige Fest war geprägt von amerikanischer Lebensfreude: Country‑Musik, BBQ‑Grills, Fahrgeschäfte und ein Hauch von „Little America“ machten es zu einem festen Bestandteil des Heidelberger Sommers. Für viele Bürgerinnen und Bürger wurde es zu einem Ort der Begegnung, an dem kulturelle Neugier und gegenseitige Wertschätzung selbstverständlich waren. Neuanfang nach dem Abzug der US‑Streitkräfte Mit dem Abzug der amerikanischen Truppen im Jahr 2013 endete die Ära des Patrick Henry Village. Auch das beliebte Volksfest verschwand zunächst aus dem Veranstaltungskalender. Doch die Verbundenheit zwischen Heidelberg und der amerikanischen Community blieb bestehen – und mit ihr der Wunsch, die Tradition fortzuführen. So entstand das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest in seiner heutigen Form : ein modernes Volksfest, das die historischen Wurzeln ehrt und gleichzeitig neue Impulse setzt. Die Veranstaltung richtet sich heute an alle Bürgerinnen und Bürger der Region und steht für Offenheit, Vielfalt und internationale Freundschaft. Das Airfield als neue Heimat des Festes Seit seiner Wiederbelebung findet das Fest auf dem Gelände des ehemaligen US‑Airfields zwischen Kirchheim und Pfaffengrund  statt. Das weitläufige Areal bietet ideale Bedingungen für ein Großevent: Platz für Fahrgeschäfte, Bühnen, Gastronomie, Familienbereiche und das weithin sichtbare Riesenrad, das sich längst zum Wahrzeichen des Festes entwickelt hat. Das Airfield verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Wo früher Militärflugzeuge starteten, feiern heute Menschen aus aller Welt gemeinsam – ein starkes Symbol für Wandel und Zusammenhalt. Ein Fest der Kulturen und Begegnungen Das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest ist heute ein Ort, an dem sich Traditionen begegnen: amerikanische BBQ‑Kultur trifft auf deutsche Biergartenatmosphäre, Line‑Dance auf Blasmusik, US‑Car‑Treffen auf klassische Jahrmarktattraktionen. Besucher erleben ein vielfältiges Programm für alle Generationen – von Live‑Musik über Familienangebote bis hin zu spektakulären Feuerwerken. Das Fest schafft Räume für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse und trägt damit aktiv zur Völkerverständigung bei. Bedeutung für Heidelberg und die Region Die Stadt Heidelberg sieht das Freundschaftsfest als wichtigen Bestandteil ihres kulturellen Profils. Es erinnert an die jahrzehntelange Präsenz der US‑Streitkräfte, die das Stadtbild und das gesellschaftliche Leben nachhaltig geprägt haben. Gleichzeitig zeigt das Fest, wie lebendig und zukunftsorientiert diese Verbindung geblieben ist – auch ohne militärische Strukturen. Für die Region Rhein‑Neckar ist das Fest ein Publikumsmagnet, der Familien, Jugendliche, Touristen und ehemalige Angehörige der US‑Community gleichermaßen anzieht. Ausblick Das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest wird auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Die Veranstalter setzen auf moderne Konzepte, nachhaltige Lösungen und ein Programm, das Tradition und Innovation verbindet. Ziel ist es, die besondere Atmosphäre des Festes zu bewahren und gleichzeitig neue Akzente zu setzen, die den Geist der deutsch‑amerikanischen Freundschaft in die Zukunft tragen. Über das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest Das Fest ist eine jährliche Großveranstaltung in Heidelberg und versteht sich als kulturelle Brücke zwischen Deutschland und den USA. Es bietet ein vielfältiges Programm aus Musik, Gastronomie, Fahrgeschäften und Begegnungsformaten und erinnert an die lange gemeinsame Geschichte beider Nationen in der Region. Deutsch‑Amerikanisches Freundschaftsfest Heidelberg – Eine Geschichte der gelebten Verbundenheit Von den Anfängen im Patrick Henry Village Das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest ist heute eines der beliebtesten Volksfeste der Region Rhein‑Neckar – und zugleich ein Stück lebendige Geschichte. Seine Wurzeln liegen im ehemaligen Patrick Henry Village , jener amerikanischen Wohnsiedlung im Westen Heidelbergs, die über Jahrzehnte das kulturelle Bindeglied zwischen den US‑Streitkräften und der Stadt bildete. In den 1970er‑Jahren entstand dort die Idee, ein gemeinsames Fest zu feiern – nicht als militärische Veranstaltung, sondern als Zeichen der Freundschaft zwischen Amerikanern und Deutschen . Das damalige Volksfest war geprägt von Country‑Musik, Barbecue‑Duft, bunten Fahrgeschäften und dem unverwechselbaren Charme amerikanischer Lebensfreude. Für viele Heidelberger war es ein jährliches Highlight, das die Stadt mit einem Hauch von „Stars and Stripes“ erfüllte. Ein Fest über Grenzen hinweg Mit dem Abzug der US‑Truppen aus Heidelberg im Jahr 2013 endete eine Ära. Das Patrick Henry Village wurde geschlossen, und mit ihm verschwand zunächst auch das beliebte Volksfest. Doch die Idee blieb lebendig – getragen von Erinnerungen, Emotionen und dem Wunsch, die besondere Verbindung zwischen Heidelberg und den Vereinigten Staaten weiterzuführen. So entstand das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest in seiner heutigen Form : ein offenes, modernes Volksfest, das die Tradition bewahrt und zugleich neue Impulse setzt. Es ist kein militärisches Ereignis mehr, sondern ein Fest der Begegnung, Kultur und Lebensfreude . Neuer Standort – neue Perspektive Heute findet das Fest auf dem Gelände des ehemaligen US‑Airfields zwischen Kirchheim und Pfaffengrund  statt. Wo einst Flugzeuge starteten, erhebt sich nun ein Riesenrad, das zum Wahrzeichen des Festes geworden ist. Das weitläufige Areal bietet Platz für Fahrgeschäfte, Bühnen, Gastronomie und Familienbereiche – ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen. Hier begegnen sich amerikanische BBQ‑Grills und deutsche Biergärten, Line‑Dance‑Gruppen und Blaskapellen, Oldtimer‑Fans und Familien mit Kindern. Das Fest ist ein Spiegel der kulturellen Vielfalt Heidelbergs – offen, fröhlich und verbindend . Ein Symbol für Freundschaft und Frieden Das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest steht heute für mehr als Unterhaltung. Es ist ein Symbol gelebter Völkerverständigung , ein Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Herkunft gemeinsam feiern. Die Stadt Heidelberg hat es zu einem festen Bestandteil ihres Veranstaltungskalenders gemacht – als Ausdruck der Dankbarkeit für die jahrzehntelange Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten und als Zeichen für Weltoffenheit und Zusammenhalt. Jedes Jahr zieht das Fest Zehntausende Besucher an. Familien, Jugendliche, Touristen und ehemalige Angehörige der US‑Community kommen zusammen, um Erinnerungen zu teilen und neue zu schaffen. Das Feuerwerk über dem Airfield ist dabei längst zur emotionalen Tradition geworden – ein Moment, in dem sich Vergangenheit und Zukunft berühren. Heidelberg als Brücke zwischen Kulturen Die Stadt Heidelberg war schon immer ein Ort der Begegnung – zwischen Wissenschaft und Kunst, zwischen Geschichte und Moderne, zwischen Nationen und Ideen. Das Freundschaftsfest fügt sich nahtlos in dieses Bild ein. Es erinnert an die Zeit, als amerikanische Familien in den Straßen von Kirchheim einkauften, Kinder zweisprachig aufwuchsen und die Stadt ein Stück Amerika in sich trug. Heute lebt dieser Geist weiter – nicht in Kasernen, sondern auf einem Festplatz voller Musik, Lichter und Menschen, die gemeinsam feiern, was sie verbindet: Freundschaft, Freiheit und Lebensfreude . Ausblick Das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest hat sich zu einem festen Bestandteil des Heidelberger Sommers entwickelt. Mit jeder neuen Ausgabe wächst es weiter – moderner, nachhaltiger, vielfältiger. Die Veranstalter setzen auf regionale Partner, umweltfreundliche Konzepte und ein Programm, das Tradition und Innovation vereint. Was einst als Nachbarschaftsfest begann, ist heute ein internationales Volksfest mit Herz und Geschichte  – ein Ort, an dem Heidelberg zeigt, wie Freundschaft über Grenzen hinweg gelebt werden kann. Fazit Das Deutsch‑Amerikanische Freundschaftsfest Heidelberg ist mehr als ein Event – es ist ein Gefühl. Es steht für Offenheit, Gemeinschaft und die Freude am Miteinander. Von den ersten Festtagen im Patrick Henry Village bis zum heutigen Airfield‑Spektakel erzählt es die Geschichte einer Stadt, die ihre Vergangenheit ehrt und ihre Zukunft mit einem Lächeln feiert. Facebook: https://www.facebook.com/Freundschaftsfest Location: https://maps.app.goo.gl/9WPgvdpugod5YLBcA

  • Helle Dachgeschosswohnung mit Weitblick – Wohnen über den Dächern von Schatthausen zu verkaufen

    https://www.immobilienscout24.de/expose/166750406#/ Lage: https://maps.app.goo.gl/ftiTGRzBxYhFUbJc8 Kontakt: schatthausen@schink.biz Preis VHB: 345.000,00€ Besichtigungstermine sind nach Absprache zu folgenden Zeiten möglich: Montag bis Donnerstag von 18:00-20:00 Uhr Freitag von 16:30-20:00 Uhr Samstag bis Sonntag von 17:00-19:00 Uhr Objektbeschreibung: In bevorzugter Höhenlage von Wiesloch-Schatthausen präsentiert sich diese lichtdurchflutete Dachgeschosswohnung im 2. Obergeschoss eines gepflegten Mehrfamilienhauses. Die Kombination aus ruhiger Wohnlage, modernem Komfort und einem herrlichen Talblick macht dieses Objekt zu einer seltenen Gelegenheit für Paare, Familien oder Kapitalanleger, die Wert auf Qualität und Atmosphäre legen. Wohnambiente & Raumaufteilung Die Wohnung überzeugt durch eine klare, funktionale Struktur und ein sehr angenehmes Wohngefühl. Große Fensterflächen, Dachfenster mit elektrischen Rollos und die Ost-Ausrichtung des Balkons sorgen für ein freundliches, helles Ambiente vom Morgen bis in den Nachmittag. Ausstattung & Komfort: Die Wohnung ist hochwertig ausgestattet und wurde auf Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit ausgelegt: Alle Fenster in isolierverglaster Ausführung Kunststoffrahmen in Weiß, Dachfenster aus Holz Einheitliche, moderne Fliesenböden in allen Räumen Elektrische Fußbodenheizung für angenehme Wärme Kabel-BW & Telekom verfügbar Separates Gäste-WC Großzügiges Tageslichtbad mit Eckbadewanne und Dusche Wasserenthärtungsanlage im Haus Hohe Rücklagen der Eigentümergemeinschaft Ein eigener Kellerraum bietet zusätzlichen Stauraum. Parken Zur Wohnung gehören zwei PKW-Stellplätze direkt vor dem Haus (rechte Seite) – komfortabel, sicher und ideal für Familien oder Berufspendler. Fazit Diese Dachgeschosswohnung vereint Helligkeit, Aussicht, moderne Ausstattung und eine ruhige Lage zu einem äußerst attraktiven Gesamtpaket. Ein ideales Zuhause für alle, die Wert auf Wohnqualität und ein gepflegtes Umfeld legen. Die Wohnfläche verteilt sich wie folgt: RaumFläche Flur 8,15 m² Kinderzimmer 111,41 m² Kinderzimmer 210,05 m² Schlafzimmer 15,35 m² Bad mit Eckbadewanne, Dusche & Fenster 7,78 m² Gäste-WC– Wohn-/Essbereich mit offener Küche 25,58 m² Balkon (West) 8,17 m² Der großzügige Wohn- und Essbereich mit offener Küche bildet das Herzstück der Wohnung. Von hier aus genießen Sie einen wunderbaren Blick ins Tal – ein echtes Highlight, das den Wohnwert spürbar erhöht. Wohnungstyp: Dachgeschoss Etage: 2 Etagenanzahl: 2 Schlafzimmer: 3 Badezimmer: 1 Gäste-WC: Ja Keller: Ja Balkon/Terrasse: Ja Objektzustand: Nach Vereinbarung Baujahr: 1994 Qualität der Ausstattung: Gehoben Heizungsart: Fußbodenheizung Wesentliche Energieträger: Strom Bezugsfrei ab: 3.4.2026 Als Ferienwohnung geeignet: Ja Garage/Stellplatz: Außenstellplatz Anzahl Garage/Stellplatz: 2 Lage: Wiesloch, im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar gelegen, bietet eine hervorragende Infrastruktur. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Ärzte, Schulen und Kindergärten sind bequem erreichbar. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gut ausgebaut, was schnelle Wege in die umliegenden Städte wie Heidelberg und Mannheim ermöglicht. Zahlreiche Grünflächen und Naherholungsgebiete in der Umgebung laden zu Freizeitaktivitäten im Freien ein. Sonstiges: Besichtigungstermine sind nach Absprache zu folgenden Zeiten möglich: Montag bis Donnerstag von 18:00-20:00 Uhr Freitag von 16:30-20:00 Uhr Samstag bis Sonntag von 17:00-19:00 Uhr

  • POL-MA: Wiesenbach/Rhein-Neckar-Kreis: Lastwagen fällt in tiefes Straßenloch

    31.03.2026 – 15:12 Polizeipräsidium Mannheim Rhein-Neckar-Kreis  (ots)   Am Dienstagmittag um 12 Uhr tat sich in der Mozartstraße plötzlich die Erde auf. Das Heck eines Fahrzeugs der Altglasabholung brach durch die Asphaltdecke und sackte in ein 5 Meter auf 5 Meter großes und 2 Meter tiefes Loch. Auch ein geparkter Opel Astra rutschte ins Erdreich. Ersten Ermittlungen zufolge wurde der betroffene Bereich der Straße zuvor massiv unterspült. Verletzt wurde durch das Ereignis zum Glück niemand. Ein Mitarbeiter des Entsorgungsbestriebs, welcher auf dem Trittbrett des Fahrzeugs mitfuhr, kam mit einem Schrecken davon. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch unklar. Die Bergungsmaßnahmen dauern an. BILD: POL-MA

  • Abriss des ehemaligen Ford‑Joncker‑Gebäudes in der Hebelstraße 1, Heidelberg

    Ein Stück Weststadt-Geschichte Das Gebäude an der Hebelstraße 1 war über Jahrzehnte ein vertrauter Fixpunkt im Heidelberger Stadtbild. Das Autohaus Ford Joncker gehörte zu den klassischen Familienbetrieben, die in der Nachkriegszeit das wirtschaftliche Rückgrat vieler Stadtteile bildeten. In der Weststadt, die traditionell eine Mischung aus Wohnquartier, kleinteiligem Gewerbe und Handwerksbetrieben war, passte das Autohaus perfekt in die Struktur: Werkstattgeruch, Motorenklang und der typische Charme eines gewachsenen Betriebes prägten das Areal. Die Ursprünge des Unternehmens reichen bis in die Zeit zurück, als das Automobil in Deutschland endgültig zum Massenprodukt wurde. Die Weststadt war damals ein lebendiger, industriell geprägter Stadtteil, in dem Handwerker, Händler und kleine Fabriken dicht nebeneinander existierten. Ford Joncker entwickelte sich in dieser Umgebung zu einem bekannten Anlaufpunkt für Neuwagen, Reparaturen und Gebrauchtfahrzeuge. Viele Heidelberger verbinden mit dem Standort persönliche Erinnerungen – vom ersten eigenen Auto bis zu regelmäßigen Werkstattbesuchen. Wandel und Niedergang Mit den Jahren veränderte sich jedoch das Umfeld. Moderne Autohauskonzepte verlangten größere Ausstellungsflächen, großzügige Zufahrten und eine Infrastruktur, die in der dicht bebauten Weststadt kaum realisierbar war. Die Gebäude an der Hebelstraße waren verwinkelt, über Jahrzehnte gewachsen und entsprachen nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemäßen Automobilbetriebs. Der wirtschaftliche Druck stieg, und schließlich endete die Ära des Autohauses. Nach der Schließung blieb das Gebäude zunächst bestehen und wurde vorübergehend anders genutzt – unter anderem als Postfiliale. Doch klar war: Die Tage des alten Komplexes waren gezählt. Der Abriss: Ein sichtbarer Einschnitt Der Abriss des Gebäudes markierte einen deutlichen Wandel im Stadtgefüge. Der Rückbau erfolgte in mehreren Schritten: Entkernung  der Innenräume, Entfernung alter Installationen und Werkstatteinrichtungen. Rückbau der Gebäudestruktur , Stück für Stück, um die enge Lage im Quartier zu berücksichtigen. Sortierung der Materialien , da viele Bauteile aus unterschiedlichen Jahrzehnten stammten und entsprechend getrennt entsorgt werden mussten. Freilegung des Grundstücks , das nach Jahrzehnten erstmals wieder als offene Fläche sichtbar wurde. Der Abriss war nicht nur ein technischer Vorgang, sondern auch ein emotionaler Moment für viele Anwohner. Ein vertrauter Ort verschwand – und mit ihm ein Stück Alltagsgeschichte. Bedeutung für die Stadtentwicklung Die Weststadt und die angrenzende Südstadt befinden sich seit Jahren in einem tiefgreifenden Wandel. Alte Gewerbeflächen werden neu geordnet, Verkehrswege modernisiert und Quartiere städtebaulich aufgewertet. Der Abriss des Ford‑Joncker‑Gebäudes fügt sich in diese Entwicklung ein. Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle: Städtebauliche Neuordnung : Die Hebelstraße ist Teil eines wichtigen Verbindungsraums zwischen Weststadt und Südstadt. Modernisierung des Quartiers : Alte Gewerbebauten weichen neuen Nutzungen, die besser zur heutigen Stadtstruktur passen. Freiraum für neue Konzepte : Das Grundstück bietet Potenzial für Wohnraum, Dienstleistungen oder kleinteiliges Gewerbe – je nach städtischer Planung. Der Abriss steht damit symbolisch für den Übergang von einer handwerklich‑gewerblichen Vergangenheit hin zu einer urbaneren, stärker durchmischten Zukunft. Ein Ort im Wandel – und was bleibt Auch wenn das Gebäude verschwunden ist, bleibt seine Geschichte Teil der Identität der Weststadt. Viele ältere Heidelberger erinnern sich an die Zeiten, in denen das Autohaus ein lebendiger Treffpunkt war. Der Abriss hat Platz geschaffen für Neues, aber er hat auch die Erinnerung an eine Ära wachgerufen, in der die Stadt noch anders funktionierte: kleinteiliger, persönlicher, handwerklicher. Gerade in einem Stadtteil wie der Weststadt, der so stark von Tradition und Wandel geprägt ist, zeigt sich hier exemplarisch, wie Heidelberg sich weiterentwickelt – ohne seine Vergangenheit zu vergessen.

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