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Grenzerfahrung im Sand: Die Ausnahme-Extremsportlerin Tanja Braun aus Heidelberg verbindet Weltrekord-Ambitionen mit dem Kampf für die Ressource Wasser

Autorenbild: Andreas Schink
Andreas Schink
vor 26 Minuten
2 Min. Lesezeit


Heidelberg / Globale Wüsten – [Aktuelles Datum] – Wenn die meisten Menschen das Wort „Marathon“ hören, denken sie an die klassischen 42,195 Kilometer auf asphaltierten Straßen. Für die Heidelberger Extremsportlerin und Ultra-Marathon-Läuferin Tanja Braun fängt der sportliche Reiz dort an, wo andere längst an ihre Grenzen stoßen: in den unwirtlichsten Wüsten der Erde. Mit ihrem Mammutprojekt, dem Global Desert Race, hat sich die Ausnahmeathletin ein Ziel gesetzt, das weltweit seinesgleichen sucht: Sie will insgesamt 10.000 Kilometer verteilt auf zehn Wüsten in zehn verschiedenen Ländern bezwingen.


Vom Laufvirus zum globalen Sinnprojekt Der Auslöser für diese außergewöhnlichen Expeditionen war ein prägendes Erlebnis während eines Wüstenlaufs in Tunesien. Damals erlebte Braun hautnah, wie Menschen auf offener Straße aus Mangel an sauberem Trinkwasser protestierten – ein schmerzhafter Kontrast zu ihrer eigenen, durchgeplanten Sportlerversorgung. „Diese Momente haben mich tief bewegt“, erklärt Braun. „Ich stellte mir die Frage, wie ich meine Leidenschaft für den Sport mit einer Botschaft verbinden kann, die weit über den reinen Wettkampf hinausgeht.“

Aus diesem Gedanken entstand das Global Desert Race. Bei ihren Extremmärschen durch Sandstürme, sengende Hitze von bis zu 35 Grad und extreme Temperaturschwankungen läuft sie nicht nur gegen die Zeit und die eigene Erschöpfung, sondern will vor allem auf die globale Wasserknappheit und den Schutz lebenswichtiger Ressourcen aufmerksam machen. Ausgerüstet mit einem sechs Kilogramm schweren Rucksack (inklusive Zelt, Schlafsack und Notfallausrüstung) bewältigt sie tägliche Ultra-Distanzen.


Härtetests und Live-Erlebnisse auf der Bühne Ob Sahara, Jordanien oder geplante Läufe in Australien und weiteren Regionen – die Strapazen fordern ihren Tribut. Rückschläge wie Verletzungen gehören genauso zum Abenteuer dazu wie die tiefen Begegnungen mit den Menschen vor Ort, die in diesen extremen Lebensräumen zu Hause sind.

Neben ihren physischen Ausnahmemärschen teilt Tanja Braun ihre Erlebnisse auch mit der Öffentlichkeit. Gemeinsam mit dem bekannten Naturfotografen Markus Mauthe bringt sie die Live-Reportage „Wüste trifft Regenwald“ auf die Bühnen. Darin veranschaulichen die beiden Weltenbummler eindrucksvoll die sensiblen Kreisläufe unserer Erde und zeigen auf, wie eng Wüste und Regenwald ökologisch miteinander verknüpft sind.


Mit ihrer Mischung aus kompromissloser Willenskraft, sportlicher Höchstleistung und ihrem Engagement für den Umweltschutz gehört Tanja Braun zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der deutschen Abenteuer- und Sportszene.




 
 
 

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