A5 voll gesperrt: Weltkriegsbombe bei Baden-Baden zwingt zu Großeinsatz und Evakuierung


Vollsperrung der A5 zwischen Bühl und Baden-Baden ab ca. 19:30 Uhr
Kampfmittelbeseitigung plant Entschärfung für die Abendstunden
Evakuierungsradius von einem Kilometer in Sinzheim-Kartung betroffen
Baden-Baden / Sinzheim – Spektakulärer Fund bei Erdarbeiten: Eine britische oder amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sorgt am heutigen Donnerstagabend für massive Verkehrbehinderungen und Sicherheitsmaßnahmen an der A5 im Landkreis Rastatt.
Fundort nahe der Kläranlage
Ein Baggerführer hatte den Sprengkörper am Donnerstagmorgen bei Bauarbeiten im Bereich der Gemeinschaftskläranlage in Sinzheim-Kartung entdeckt. Umgehend wurden der Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie die Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes alarmiert. Nach erster Begutachtung des Fundes wurde entschieden, die Bombe noch am selben Abend zu entschärfen.
Evakuierung im 1-Kilometer-Radius
Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, wurde ein Sperr- und Evakuierungsradius von einem Kilometer um den Fundort eingerichtet. Die Anwohner im betroffenen Bereich mussten ihre Häuser und Wohnungen rechtzeitig vor Beginn der Maßnahmen verlassen.
Vollsperrung der A5 und Verkehrschaos droht
Für die Dauer der Entschärfung, die für 20:00 Uhr angesetzt ist, wird die wichtige Nord-Süd-Magistrale A5 zwischen den Anschlussstellen Bühl und Baden-Baden ab circa 19:30 Uhr voll gesperrt. Da es sich bei der A5 um eine der wichtigsten Verkehrsachsen am Oberrhein handelt, müssen Pendler und Fernfahrer im abendlichen Berufs- und Reiseverkehr mit erheblichen Rückstaus rechnen.
Der Verkehr wird großräumig umgeleitet; auch auf der Ausweichstrecke B3 sowie den umliegenden Landstraßen ist mit starkem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Dauer der Sperrung offen
Wie lange die Vollsperrung der Autobahn andauern wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Die Strecke kann erst dann wieder für den Verkehr freigegeben werden, wenn der Kampfmittelbeseitigungsdienst Entwarnung gibt und der Gefahrenbereich offiziell evakuiert und kontrolliert wurde. Verkehrsteilnehmern wird dringend empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren.











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