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Heidelberg: Vier Monate alter Kater nach mutmaßlicher Misshandlung gestorben – PETA bietet 1.000 Euro Belohnung für Hinweise und prüft Strafanzeige

Autorenbild: Andreas Schink
Andreas Schink
vor 2 Minuten
2 Min. Lesezeit


Heidelberg / Stuttgart

7. Oktober 2026 Tierquäler gesucht: Laut einem Medienbericht sei am Sonntag in Heidelberg ein Kater mutmaßlich schwer misshandelt worden. Einem Zeugen zufolge soll das Tier von einem Balkon oder Fenster gestürzt sein. Hinzugezogene Polizeibeamte hätten den schwer verletzten Vierbeiner vor dem Haus gefunden und ihn an die Berufstierrettung Rhein Neckar übergeben. Nach der Erstversorgung habe diese den Kater in eine Klinik gebracht, wo er schließlich gestorben sei. Es handle sich um ein etwa vier Monate altes Katzenkind. Die Berufstierrettung gehe einem weiteren Medienbericht zufolge davon aus, dass das Tier sexuell missbraucht worden sei. Demnach seien im Analbereich des Katers Sperma-Spuren festgestellt worden. PETA prüft derzeit eine Strafanzeige.  


PETA setzt Belohnung aus

Um den Fall aufzuklären, setzt PETA eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym.

„Es ist kaum vorstellbar, welches Leid dieses gerade einmal vier Monate alte Katzenkind vor seinem Tod offenbar ertragen musste. Ein Tier derart zu misshandeln und mutmaßlich sexuell zu missbrauchen, ist an Grausamkeit kaum zu überbieten“, so Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA. „Hier muss alles getan werden, um diesen Täter schnellstmöglich zu finden und zu stoppen, bevor weitere Tiere oder Menschen zu Schaden kommen. Für die Tat und den grausamen Tod des Tieres muss er rechtlich belangt werden. PETA spricht sich klar für strengere Strafen bei Tierquälerei aus, auch um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Denn wer Tieren bewusst Leid zufügt, könnte auch gegenüber Menschen nicht haltmachen.“


07.10.2026 – 11:49

POL-MA: Heidelberg: Junge Katze schwerverletzt aufgefunden - Zeugenaufruf

Heidelberg (ots)

 

Am Sonntagabend, gegen 19:00 Uhr, teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass vor einem Wohngebäude im Boxbergring eine junge Katze, die augenscheinlich schwer verletzt sei, aufgefunden wurde.

Durch eine hinzugerufene Polizeistreife konnte tatsächlich eine kleine Katze in schlechtem Gesundheitszustand vor dem Anwesen aufgefunden werden. Das verletzte Tier wurde zunächst zum Polizeirevier gebracht, wo es in die Obhut der Tierrettung Rhein-Neckar übergeben wurde.

Aufgrund der unklaren Umstände des Vorfalls wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, das durch den fachlich zuständigen Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt beim Polizeipräsidium Mannheim geführt wird. Bislang ist unklar, woher die Verletzungen des Tieres herrühren. Daher werden weitere Untersuchungen des Tieres, das zwischenzeitlich eingeschläfert werden musste, durchgeführt.

Die weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Heidelberg und Polizeipräsidium Mannheim dauern an.

Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06221/3418-0 beim Polizeirevier Heidelberg-Süd zu melden.




 
 
 

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